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Contest-Beitrag

Ira's Run

30.05.2010
Ira's Run
Lupe

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Chickow (56 P.)
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Computerspiel

Rubrik

Frei

Bildbeschreibung

Das Bild „Ira's Run“ ist eine kleine Hommage an das Videospiel „Mirror's Edge“. Nicht für die Geschichte, die dort erzählt wird oder gar als Lobpreisung der Protagonistin, viel mehr als Bewunderung des grafischen Stils. Für mich ist es nicht nur ein Mittel, um eine eindrucksvolle Welt darzustellen, es ist viel mehr ein Teil der Spielmechanik, welcher sehr eindringlich Einfluss auf das Spielgefühl und den Spieler an sich hat.

Es hat mich persönlich fasziniert, wie sehr das Spiel mit den verschiedensten Mitteln der Gestaltung spielt und trotzdem eine Harmonie schafft, die einen in einen Bann zieht.

Es sind die klaren Formen und Linien und die eindeutigen Farbkontraste, die Mirror's Edge für mich zu etwas Besonderen machen. Die Verwendung von Farbkontrasten zwischen Rot und Weiß, die den Fokus den Spielers lenken und die Linearität in einer scheinbar offenen Welt, definiert durch die Verwendung von geraden Linien sind meiner Meinung nach außergewöhnlich. Es ist sehr schwer, dieses Gefühl, dass ich durch das Spiel in mir trage, in Worte zu fassen...

 

Bei der Erstellung des Bildes, habe ich mich mehr auf die Konzeptbilder bezogen, als auf das eigentliche Bild, da ich zugeben muss, dass ich bis zu dem Tag, als ich das Bild vollendet habe (August 2009), Mirror's Edge selber noch nicht gespielt habe. Trotz allem war bzw. bin ich immer noch bis heute von der Aufmachung des Spiels sehr fasziniert.

 

Als ich damals den Versuch starten wollte, dem Stil nachzukommen, jedoch den Bezug zum Spiel beizubehalten, indem ich die Protagonistin Faith integriere, musste ich jemanden finden, der dazu passt. Somit kam niemand geringeres als meiner Freundin Ira in Frage. Natürlich kann man über Ähnlichkeiten streiten, aber zu 100% wird wohl niemand glücklich sein, aber trotz allem war ich der Überzeugung, dass sie gut dazu passt.

Somit gingen wir auf die Suche nach einer Location, die dem Spiel gleich kommt, was sich jedoch als schwierig erwies. Da wir in einer Gegend wohnen, in welcher sich wenige Hochhäuser befinden und zusätzlich nicht frei zugänglich sind, mussten wir nach Alternativen suchen und den Rest am Computer erledigen. Somit entschieden ich mich just, Ira vor einer einfachen, mit Graffiti beschmierten Mauer abzulichten. Natürlich wäre ich glücklicher gewesen, wenn sie über Häuserschluchten unter einem klaren, blauen Himmel gesprungen wäre, aber man kann nicht alles haben!

 

Schließlich ging es an den Rechner und somit an die Nachbearbeitung bzw. die Erweiterung des Bildes mit den typischen Elementen des Vorbildes. Somit habe ich zunächst meine Ira in Richtung Faith geschubst, indem ich ihr Top und ihre Haare in ein Schwarz getaucht habe. Weiter ging es mit den typischen Tattoos unterm Auge und unterm Arm, wo ich zugeben musste, dass für mich ein wenig komplizierter war, es realistisch aussehen zu lassen.

Da es weder mit einem einfachen Drauflegen oder mit einer Transparenzblende hätte gut aussehen können, musste ich somit die Bereiche der Haut, auf denen das Tattoo zu sehen ist, abdunkeln und zusätzlich das Tattoo mit einer leichten Transparenz einblenden.

 

Leider reicht eine Faith alleine nicht, um mehr oder weniger überzeugend zu sein, weswegen wir zu den Kernelementen, die Mirror's Edge ausmachen, kommen. Hierbei habe ich mich auf das Spiel der Farben Rot und Weiß in Bezug auf die Verwendung der geraden Formen beschränkt.

Als Grundlage habe ich mich auf die zahlreichen Artworks von Mirror's Edge fixiert und die geeignesten Elemente gemischt. Somit erstellte ich eine Komposition, die durch die fallenden Linien (in Form der beiden roten Balken) die Linearität des Spieles, somit einem Pfad oder eher eine Laufstrecke zu folgen hat, widerspiegelt. Die einzelnen Splitter symbolisieren wiederum die Dynamik in Form unüberschaubaren Ereignissen wie Kämpfe oder brenzlige Situationen. Ich habe diese Splitter versucht so darzustellen, dass sie in einem virtuellen Raum um die Protagonistin herum fliegen, um den Bezug zu ihr zu verdeutlichen.

Als ich das Foto geschossen habe, habe ich mich dazu entschlossen, Faith eher gelassen, aber wachsam blicken zu lassen, um in Zusammenspiel mit der Grafik die Wirkung zu erzielen, dass die Protagonistin über dem Chaos steht und mit jeder Situation zurechtkommt, sei sie auch so gefährlich.

Schließlich habe ich noch ein wenig an den Tonwerten und er Sättigung getüftelt, um die Bearbeitung abzuschließen.

 

Im Großen und Ganzen gefällt mir meine Interpretation von Mirror's Edge, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass ich zum damaligen Zeitpunkt die Mittel und die Zeit dafür gehabt hätte, Mirror's Edge noch genauer umzusetzen. Es wäre viel eindrucksvoller gewesen, auf einem Hochhausdach gestanden zu haben und Faith in Aktion zu sehen, während die typischen, grafischen Elemente des Spiels auf sie niedergeprasselt wären und sie zu einem Teil von ihr zu machen.

 

Jedoch ist mir bei der Bearbeitung und besonders bei der Beschreibung des Bildes eines klar geworden:

Das Spiel „Mirror's Edge“ beweist mir, dass man Computerspiele als weitere Form der Kunstdarstellung bezeichnen kann!

 

An dieser Stelle möchte ich mich sehr bei meiner Freundin Ira bedanken, die mir immer zur Seite steht und alles mitmacht, egal wie verrückt die Einfälle sein mögen. Ich hoffe sehr, dass es dir genauso viel Spaß gemacht hat, wie mir und dass wir noch viel mehr Bilder zusammen machen werden Wink

Kommentare

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Engelhaft (265) schrieb am 01.06.2010 - 19:35:

Genau, danke an Ira Laughing out loud Klar, so ein bisschen Parkour hätte dem ganzen ein wenig mehr Pep gegeben, ich finde, diese Metamorphose ist ganz gut geworden Smile

Übrigens wurde ME häufig vorgeworfen, eben wegen dieses Stils stiril zu sein. Dein Gegenkommentar? Laughing out loud


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Chickow (56) schrieb am 02.06.2010 - 08:18:

Ich denke, die Betrachtung eines Werkes und dessen Wirkung ist unterschiedlich. Natürlich kann man von dem Standpunkt ausgehen, dass man sich eine Spielerfahrung wünscht, die einem übermittelt, dass man sich in einer lebendingen Großstadt befindet. Die Geschichte vermittelt einem, dass diese Stadt unter einer totalitären Kontrolle steht und freie Meinungsäußerung unter Strafe steht, dies jedoch nicht zu 100% durch das Spiel übermittelt wird.

 

Jedoch betrachte ich das Spiel unter dem Standpunkt der Erscheinung, unabhängig von Geschichte und Charakteren. Ich nehme nur die pure Erfahrung, die ich erlebe, wenn ich durch das Spiel schreite oder mir die Zeichnungen zum Spiel anschaue. Für mich ist es ein wunderbares Beispiel, wie einfach, aber effektiv man mit gestalterischen Mitteln eine künstlerische und zugleich spannende Erfahrung vermitteln kann!


http://www.chickart.de

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Engelhaft (265) schrieb am 02.06.2010 - 19:32:

Ok, verstehe Smile Das Regime kommt deutlich zu kurz, da stimme ich dir auch zu.

 

Die Ironie der Geschichte: mein Prof für Computergrafik hat heute von dem Spiel vorgeschwärmt und einige Videos auf dem Beamer gezeigt. Der Schwerpunkt der Diskussion lag übrigens auf dem Thema "Perspektive".


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Suzumega (192) schrieb am 02.06.2010 - 14:09:

Den Satz von dir finde ich am klasse:

 

Das Spiel „Mirror's Edge“ beweist mir, dass man Computerspiele als weitere Form der Kunstdarstellung bezeichnen kann!

 

 

Auf ein ähnliches Ergebnis komme ich in meinem Text auch. Gelungene Fotografie, ich hab gleich erkannt um welches Spiel es sich dreht. Einerseits hast du schon recht, eine interessantere Szenerie hätte dem ganzen sicher gut getan. So wirkt es auf mich ein wenig statisch. Und ich bin einfach großer Archtektur-Liebhaber. Würde ich nicht Kommunikationsdesign studieren, hätte ich gern das gemacht. Trotzdessen hast du das Feeling gut eingefangen, was mich persönlich noch ein bisschen stört ist das Grafitti. Mirrors Edge scheint mir doch so geleckt rein in meiner Erinnerung. Möglich aber dass ich mich nur nicht an Grafittis erinnern kann.

 

Trotz der kleinen Mängel, finde ich klasse wie die Ästhetik des Spiels eingefangen hast.


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Suzumega (192) schrieb am 02.06.2010 - 14:11:

Den Satz von dir finde ich am klasse:

 

Das Spiel „Mirror's Edge“ beweist mir, dass man Computerspiele als weitere Form der Kunstdarstellung bezeichnen kann!

 

 

Auf ein ähnliches Ergebnis komme ich in meinem Text auch. Gelungene Fotografie, ich hab gleich erkannt um welches Spiel es sich dreht. Einerseits hast du schon recht, eine interessantere Szenerie hätte dem ganzen sicher gut getan. So wirkt es auf mich ein wenig statisch. Und ich bin einfach großer Archtektur-Liebhaber. Würde ich nicht Kommunikationsdesign studieren, hätte ich gern das gemacht. Trotzdessen hast du das Feeling gut eingefangen, was mich persönlich noch ein bisschen stört ist das Grafitti. Mirrors Edge scheint mir doch so geleckt rein in meiner Erinnerung. Möglich aber dass ich mich nur nicht an Grafittis erinnern kann.

 

Trotz der kleinen Mängel, finde ich klasse wie die Ästhetik des Spiels eingefangen hast.


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