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Contest-Beitrag

Ehrgeiz

03.03.2010
Ehrgeiz
Lupe

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Belerofon (30 P.)
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Computerspiel

Rubrik

Frei

Bildbeschreibung

 

Titel: „Ehrgeiz“

Einbezogenes Spiel: Warhammer 40000: Dawn Of War 2

 

Mein Ziel war, mittels diesem Bild folgende Ebenen zu überschneiden und deren Grenzen zu verwischen: die Virtualität, die Realität und die Gedankenwelt. Das „Grundgefüge“ entstand während der Bemalung der Figur. Es solle Computerspiel und (dem sich daraus ergebenen) Folgehobby (digitaler Fotografie) - einheitlich und  in passendem Rahmen dienlich sein: Getreu dem Motto „Pic your game life“ solle selbstreflektierend Computerspiel und Freizeit „collagenartig“  verknüpft werden.

 

Das Computerspiel wurde als Ideenträger benutzt, nachfolgend beschriebenes Szenario fußt nicht auf der Storykampagne des Computerspiels: Dawn Of War 2. Zwar stammt der Screenshot natürlich aus dem Spiel, jedoch wird das Spiel nur als „Nährboden“ für kreativen Einflüsse "missbraucht", und erfährt einer Weiterentwicklung: Hobby Figurenbemalung trifft Hobby Computerspiel trifft Artwork.

Beschreibend werden die Ebenen wie folgt angeführt:

Die Realität, durch ein „Horizont-Fenster“ im tobenden Kampf.

Der klare Einbruch der Realität in die Virtualität soll durch die „reale“ Zinnfigur verstärkt werde, die anstelle des eigentlich virtuellen (!) Protagonisten tritt.

Die  Virtualität ist durch das Umgebungs-Szenario (Screenshot) fest eingebunden und die Gedankenwelt umfasst schließlich das gesamte Bild, da nur sie der Grundstein beider Verknüpfung sein kann.

 

Beschreibung/Hintergründe/Kommentare

Wie man unschwer erkennen kann, ist die zentral aufgehellte Figur eine von mir farbig bemalte Zinn-Miniaturfigur (Bemalzeit: 52 Stunden; Tabletop) "auf einem Hügel unter schwerem Beschuss". Zu sehen ist ein Space Marine, ein menschlicher, genetisch manipulierter Supersoldat. Da das Bemalen äußerst zeitaufwendig ist, erstreckt sich die Standarte der Figur auch "über" den schwarzen Bildrahmen. Im Bildvordergrund erkennt man eine Meute anstürmender Orks. Das Szenario ist düster/dunkel. Links neben der Miniaturfigur erkennt man im gefensterten Horizont mich während des Schaffensprozesses der Figur. Seine farbliche Wahl lässt auf die Ordenszugehörigkeit  schließen, in denen sich die Space Marines organisieren. Der abgebildete Space Marine gehört den „Crimson Fists“ an – jener Orden erlitt "einst" eine schwere Niederlage gegen die Orks, sodass nur noch eine stark dezimierte Zahl an Ordensmitgliedern vorhanden ist. Durch die geringe Stärke hatte der Orden bald überdurchschnittlich viele Spezialisten. Gerade deshalb ist es unabdingbar, dass jeder Angehöriger dieser Einheit sich der Gefahr der er gegenübertritt bewußt ist, und noch vielmehr, diese auch überlebt. Eine Rekrutierung neuer Anwärter gestaltet sich als schwierig, da nicht jeder "Mensch" über die Konstitution verfügt, die massiven Einbrüche in seinem Organismus zu verkraften, um aus ihm einen SpaceMarine zu machen

 

Zum Bild:

Die Fähigkeit Ehrgeiz zu entwickeln ist eine zeitlose Thematik, und soll hier eine erneute Entsprechung finden: Ehrgeiz, eine gesamte Horde Orks im Schatten der sicheren Niederlage zu bekämpfen.

Ehrgeiz, den Anspruch zu haben, eine Miniaturfigur „perfekt“ zu bemalen.   

Oder Ehrgeiz an einem Artwork-Contest mitzuwirken.

All dies wollte ich unter einen Hut bekommen. 

 

Probleme/Gedankengänge:

Aufgrund dem Einsatz mehrerer Werkzeuge (Kamera + Malutensilien + PC-Spiel) waren viele Überlegungen vorab notwendig (bspw: Schwerpunkt Kamera: Welcher Winkel?/Beleuchtung?/Körperhaltung?/Fokus auf welchen Gegenstand?/Welche Bildserie?/Qualität?/Zoom? Oder Schwerpunkt Bemalung: Zeit?/Welches Szenario?/Maße der Figur: 3cm auf 6,5cm Höhe – KLEIN! LUPE!

 

Benutztes Programm: Gimp 2.6

Anhänge: Miniaturfigur

 

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin, und dass es mir Spaß machte, Zeit in selbiges zu investieren. Die intensive Beschäftigung und Analysen mit dem Thema Spiel-Realität führten auch zu neu aufgeworfenen Fragen, über die es nachzudenken gilt.

 

In dem Sinne,

und mit freundlichem Gruß,

Belerofon

 

 

 

Weitere Dokumente

Kommentare

User Pic
his1nightmare (155) schrieb am 01.06.2010 - 16:38:

Als ich das Bild sah, wusste ich nicht auf Anhieb, was ich denken soll.

Nach deinem text, ist mir alles klar geworden, und ich bin doch recht beeindruckt von der Weite und der Komplexität deines Gedankengangs.. ebenso von deiner Arbeit und dem Ergebnis an sich.

Immerhin ist es Plastik, Fotografie und Bearbeitung gleichzeitig.

Insgesamt kann ich zu deinem Text nur Nicken und mein gedankliches Staunen über den ganzen Prozess deiner Arbeit in Worte fassen.

 

Nur 1 Sache... ich hätte ggf. nochmal darüber nachgedacht, ob die Flagge den schwarzen Rand oben überlappen soll.. und eventuell nach einem etwas höher auflösenden Video gesucht, welchem du deinen Screenshot hättest entnehmen können Wink.

 

Von mir 6 Sterne.

mfg


________________
"Gemessen am Tod, ist das Leben Nichts.
Aber auch ebenso der Tod, gemessen am Leben."
- his1nightmare, 2009

User Pic
Belerofon (30) schrieb am 01.06.2010 - 17:58:

 

Danke für das positive Feedback!

 

Doppelt freue ich mich, dass gerade dieser Bildauschnitt angesprochen wird, die Überlappung der Standarte mit dem Bildrand. Ich habe länger überlegt, ob ich diesen Schritt wagen soll.

 

Meine Idee dahinter:

 

Die Überlappung wirkt polarisierend; ein störendes Element, welches als, nennen wir es "pervertierter Eyecatcher" fungieren soll. Strebt man Perfektion an, so kann ein solch offensichtlicher Makel "nervlich-ärgernde-ablehnende" Haltungen hervorrufen. Für ein Artwork, welches Krieg als Leitthematik inne hat, ein passendes "Gefühl".

Zum anderen wird der Blick des Betrachters sofort auf die Miniaturfigur gelenkt, die Verkörperung der Realität und der Virtualität. Das Bild erscheint nicht "rund".

Grund: ich wollte meinen Motto, salopp "ReaVirtuality meets Artwork", in jeglicher Konsequenz treu bleiben, denn die Virtualität lässt sich ja auch nicht "fugenlos" in die Realität einpassen.

Soweit die Theorie =)

 

Mfg, Belerofon

 

Ps: Greife ich auf meinen ureigenen Ästheksinn zurück, so gebe ich dir natürlich recht, ein größerer Screenshot hätte das Bild wesentlich besser abgerundet, in meinen Augen jedoch mein Leitmotiv verfehlt.


User Pic
his1nightmare (155) schrieb am 01.06.2010 - 18:57:

Bei der Begründung, kann ich die Nutzung eines solchen Negativpunktes nachvollziehen.. Smile, es sticht ein wenig in die Ästhetik, aber kann durchaus den Inhalt etwas verstärkt darstellen. Immerhin zeigt der Abschnitt zum Foto, dass du ordentliche Masken ziehen kannst.. das lässt die Einarbeitung der Figur in der Tat etwas interessanter erscheinen Smile.

 

Ich meinte nicht unbedingt, dass das Bild größer sein sollte. Der Screenshot hat eindeutig jpg-Artefakte, wie sie nur in einem LQ- oder MQ-Video zu finden sind. Das finde ich etwas schade, aber nicht ausschlaggebend schlecht, da es der Idee ja nichts antut.

 

mfg


________________
"Gemessen am Tod, ist das Leben Nichts.
Aber auch ebenso der Tod, gemessen am Leben."
- his1nightmare, 2009

User Pic
Belerofon (30) schrieb am 01.06.2010 - 19:54:

Jetzt versteh ich dich - ich denke, das die "Spielrenderzwischensequenzen" auf 1024*768 Pixel optimiert wurden - ergo ist an den Artefakten mutmaßlich mein externer Bildschirm (Groß!) schuld, oder aber auch die sehr hohe, weil aktionsreiche Abspielgeschwindigkeit der Sequenz an sich. Leider konnte ich diese Unstimmigkeiten nicht glätten da...

 

...man in dem Spiel Sequenzen nicht beliebig oft anschauen kann (speichern - anschauen - laden - anschauen - erneut laden - usw. ist nicht möglich, da erst nach Verlassen des Spiels profilbedingt gespeichert wird - hätte ich die Sequenz erneut abspielen wollen, hätte ich ein neues Spiel beginnen müssen, um wieder an den Punkt besagter Skript-Sequenz zu gelangen.

 

Fazit:

Es ist manchmal einfacher gesagt, als getan, ein derartiges Projekt fertigzustellen - gerade wenn man sich im Vorfeld Gedanken macht und DANN diese auch umsetzen will..

 

Mfg, Belerofon

 

 

 


User Pic
Engelhaft (265) schrieb am 01.06.2010 - 21:25:

Malt man wirklich 50 Stunden an einer Figur? *Kinnlade*

 

Ehrgeiz fand ich einen schönen Titel Smile


User Pic
Belerofon (30) schrieb am 01.06.2010 - 21:59:

Danke für deinen Kommentar!

Ja, das Problem ist der eigene Antrieb - man will eine perfekte Figur. Gerade filigrane Arbeiten gelingen nur, wenn man komplett "ruhig" ist. Der Pinsel mit dem ich größtenteils arbeitete, fasst schätzungsweise 15-20 Haare Wink

 

Zum Größenvergleich:

Die Oberkante der Faust auf der Standarte reicht genau einen Zentimeter unter (!) die Oberkante eines normalen, einfachen Feuerzeugs..

 

Natürlich habe ich die Figur nicht in "einem Rutsch" gefertigt, meist abends, nachts 3-4 std.

Probier das doch auch einmal; bspw. je nachdem, in welchem Berufsfeld du arbeitest, kann das eine nützliche Trainingseinheit sein =)


User Pic
Engelhaft (265) schrieb am 01.06.2010 - 22:25:

Ich durfte noch nicht dran rummalen, habe Warhammer aber auf einer der zahlreichen Messen ausprobiert. Besonders witzig sind die Gamemaster, wenn sie ihre Storys erzählen Laughing out loud Ich will aber nicht wissen, was da für Kosten entstehen, wenn man das Spiel "ernsthaft" spielen will... Farben nicht eingerechnet Wink


User Pic
Belerofon (30) schrieb am 01.06.2010 - 22:44:

An einer Messe war ich noch nicht, zumal: ich habe bis jetzt ganze 2 Figuren, wobei erst eine fertiggestellt ist -> s.o. Smile Stelle ich mir vor, ich müsste eine komplette Kompanie bemalen, würde ich in Anbetracht der aufzuwendenden Zeit ins Koma fallen Laughing out loud

...

Und ja, du sagst es - nach oben hin ist immer alles offen.


User Pic
Suzumega (192) schrieb am 03.06.2010 - 10:50:

Ja also auch ich bin echt beeindruckt!

 

Vor allem von deiner leidenschaftlichen Bemalung dieser kleinen Figur. Wenn ich mich jetzt nicht total irre, weiss ich in welchem kleinen Kosmos sich das ganze abspielt. Ich bin erst vor relativ kurzer Zeit nach Berlin gezogen und als ich da mal durch das Europa-Einkaufscenter lief, fand ich auf der untersten Ebene diesen seltsamen Laden, der mich gleich fesselte.

     Hinter einer Glassscheibe war dort ein gigantisches Szenario aus einer unendlichen Zahl Miniatur-Orkkrieger und einer anderen Fraktion festgehalten. ein Schlachtengemälde von unvorstellbaren Ausmasses ( Ich habs gleich mit meiner Cam festgehalten!). Im Laden waren haupsächlich Spieler männlichen Geschlechts die auf selbstgebauten verwinkelten Oberflächen taktische Manöver im Sinne einer Schlacht nachspielten. Irre fand ich vor allem die Figurenvielfalt und die darin steckende Akribie und erwähnte Leidenschaft. Letztlich bin ich leider nicht an der Art des Szenarios persönlich interessiert, faszinierend fand ich das ganze aber allemal.


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